Melina Schum berichtet bei 100 Kolpingern auf Frühjahrstagung

Nesselröden (ge). Wie immer auf der Höhe der Zeit bewegte sich der Kolpingbezirksverband Untereichsfeld auf seiner diesjährigen Frühjahrstagung. „Freiwilligendienst im Bistum Hildesheim – praxisnah aus Bolivien“ lautete das Thema, über das Melina Schum aus Bilshausen vor rund 100 Teilnehmern berichtete. Vor der eigentlichen Tagung fanden sich ebensoviele mit weiteren Gästen im traditionellen Gottesdienst in der Pfarrkirche in Nesselröden ein. Pfarrer George Velooparampil sagte in einer kurzen Predigt auf Adolph Kolping bezogen, die Rettung des Menschen komme von Jesus Christus; hilfreich auf diesem Wege für den Einzelnen seien Gebet, Buße und das Wort Gottes. Höhepunkt des Vormittages war ein Referat von Melina Schum, die es verstand, mit zahlreichen Lichtbildern und ihrem eigenen Erlebnis die Schönheiten von Land und Leuten in Bolivien rüberzubringen. Kolpingvorsitzender Helmut Otto hatte eingangs unter den Anwesenden auch die Bürgermeister von Duderstadt, Wolfgang Nolte, und Nesselröden, Bernd Frölich, sowie den Landtagsabgeordneten Lothar Koch begrüßt. Letzterer betonte, Kolping und sein Werk seien heute noch mehr denn je in. Melina Schum berichtete nicht nur von den Schönheiten des Landes, sondern auch von zahlreichen Festivitäten und Gepflogenheiten und der Kultur auf dem südamerianischen Kontinent. Freude und Begeisterung in den Begegnungen beiderseits bestimmten ihren Aufenthalt vor allem in La Paz und in der Hauptstadt Sucre. Auch Begebenheiten aus dem Alltag „Bolivianisch“ kamen nicht zu kurz. Melina Schum entpuppte sich nach eigenen Angaben als Weltreisende, deren nächstes Ziel wohl Mexiko sein wird.