Hilfe von Mensch zu Mensch

Duderstadt. Das „Projekt Nächstenliebe“ ist ein Kreis von ehrenamtlich engagierten Menschen, die ihren Mitmenschen bei Bedarf „unter die Arme greifen“ wollen:

Zum Beispiel beim Einkaufen, bei Fahrdiensten, bei der Kinderbetreuung, bei kleinen Hausarbeiten, beim Spazierengehen, beim Vorlesen, bei Behördengängen, bei Besuchen und Gesprächen…

Vielleicht können wir Ihnen weiterhelfen.

Vielleicht können Sie aber auch für Andere helfend da sein.

Wenn Sie uns anrufen, wird jemand aus unserem Kreis Kontakt mit Ihnen aufnehmen und alles Weitere besprechen. Unsere Hilfen sind grundsätzlich kostenlos. Allenfalls bei Fahrdiensten  mit privatem PKW sprechen wir über einen angemessenen Kostenersatz für die ehrenamtlichen Fahrer.

Das „Projekt Nächstenliebe“ gibt es seit 2014 und es ist aus einen „Zukunftstag“ der Gemeinde St. Cyriakus heraus entstanden. Mittlerweile werden wir vom Landkreis Göttingen als Nachbarschaftshilfe-Projekt anerkannt und wir arbeiten mit dem Lorenz-Werthmann-Haus in Duderstadt zusammen. Auf diese Weise werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von der Last der Organisation befreit und sind jetzt an fünf Tagen in der Woche erreichbar.

Seit 2014 steht das „Projekt Nächstenliebe“ unter der Schirmherrschaft von:

Frau Pastorin Christina Abel

Herrn Bürgermeister Wolfgang Nolte

Herrn Propst Bernd Galluschke

Sie erreichen uns unter:

05527 / 847434

In unserem Informationsflyer erfahren Sie mehr darüber, was wir tun und er gibt auch Anregungen, was Sie vielleicht tun möchten. Sie finden den Flyer zum Download auf der Homepage der Gemeinde St. Cyriakus: www.kirche-duderstadt.de

„Projekt Nächstenliebe“

Nachbarschaftshilfe

Ehrenamtliches Leitungsteam:

Karola van Almsick

Lucia Kirscht

Andreas Fraatz

Kurt Hoffmann

Martin Grosche

Koordinator: Michael Mücke

Martin Grosche

 

Nachbarschaft neu entdecken

Duderstadt. Das Thema Nachbarschaftshilfe gehört zu den immer wichtiger werdenden Themen in unserer Gesellschaft und so wird die Lebensqualität der in Duderstadt und seinen Ortsteilen lebenden Menschen zukünftig noch stärker von der Qualität der Nachbarschaften abhängen. Diese Nachbarschaften füllen Lücken innerhalb einzelner Familiensysteme und den Hilfeleistungen der Kommunen, des Staates sowie der professionellen Anbieter der Wohlfahrtsverbände und der privaten Dienste.

Es geht auch darum, Vereinsamung zu verhindern. Durch zunehmende Auflösung von Großfamilien besteht oftmals die Gefahr, dass ältere Menschen allein leben müssen und im schlimmsten Fall vereinsamen. Lebendige Nachbarschaften können der Garant dafür sein, „dass niemand durchs Netz fällt“.

Seit April 2015 kooperiert das Lorenz-Werthmann-Haus des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Göttingen e.V. mit dem „Projekt Nächstenliebe“. Innovativ ist diese Kooperation, weil sie aktives Ehrenamt in den Aufbau einer Infrastruktur „von Hilfe“ mit einbezieht und ehrenamtlich Mitarbeitenden echte Mitverantwortung bietet.

Michael Mücke